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Ein Haus für die Bienen

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Im Garten der Akademie der Künste betreiben zwei Filmemacher die Imkerei AKADEMIEL. Für ihre Bienenvölker wollen sie eine kleine, farbige Bienenstadt bauen.
Die Architekten Sauerbruch Hutton haben sie entworfen.

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Bald könnte die prominente Architektur der Akademie der Künste  im Hansaviertel ungewöhnliche Gesellschaft bekommen. Im Garten planen die Architekten Sauerbruch Hutton moderne Häuser für Bienen. 

Initiator ist der im Berliner Hansaviertel ansässige Filmemacher Marian Engel. Als Akademie-Stipendiat und Autor des Dokumentarfilmes „Leben in der Stadt von morgen“ über das Hansaviertel, kennt er das Leben in der Vorzeige-Siedlung der Nachkriegsmoderne bestens. Gemeinsam mit dem Cutter seines Films Andi Preisner, haben die beiden Hobbyimker sechs Bienenvölker im denkmalgeschützten "Theatergarten" des berühmten Landschaftsarchitekten Walter Rossow beheimatet. Dort produzieren sie den Honig "AKADEMIEL". Ein Wortspiel aus Akademie und dem französischen Wort für Honig – Miel.
Heute, in Zeiten der hochindustrialisierten Landwirtschaft, geht es den Bienen in der Stadt besser als auf dem Land. Hier werden keine Pestizide versprüht und über den ganzen Sommer hinweg, finden die Bienen Blüten von Blumen und Bäumen. Auf dem Land hingegen dominieren Monokulturen.

Die Bienen leben in modular aufgebauten Holzkisten mit Holzrähmchen, in die sie ihre Waben aus Bienenwachs bauen. Da alle konventionellen Bienenkästen nicht mit der klassisch modernen Ästhetik des Hansaviertels und des Akademiegartens harmonieren, waren die beiden Imker auf der Suche nach besseren Lösungen.


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Bei Filmrecherchen entdeckten die Filmemacher, dass die weltbekannten Architekten Sauerbruch Hutton im Jahr 2002, Bienenhäuser für ein Projekt des Künstlers Olaf Nicolai entworfen haben.

Matthias Sauerbruch ist Mitglied der Akademie der Künste und war von der Anfrage, sechs dieser Bienenhäuser für die Imkerei "AKADEMIEL" zu bauen, sofort begeistert.

Es stellte sich jedoch heraus, das die Kästen für den alltäglichen Gebrauch nicht praktikabel waren, da die tatsächlichen Bedürfnisse der Bienen und der Bienenzüchter nicht berücksichtigt wurden.
Da das alte Design nicht einfach angepasst werden konnte, entwarfen die Architekten völlig neue Kästen. Die Modularität wurde hier zum gestalterischen Thema. Dadurch kann im Jahresverlauf die Größe der Kästen modular an die Größe des Bienenvolkes angepasst werden.

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Sauerbruch Hutton sind bekannt für Ihre unkonventionellen Entwürfe, die organische Strukturen, geschwungene Linien und farbenfrohe Fassaden aufweisen.

 In Hamburg steht derzeit ihr Projekt "Woodie" kurz vor der Fertigstellung - Europas größtes Studentenwohnheim in modularer Holzbauweise, in direkter Nachbarschaft zu der ebenfalls von Sauerbruch Hutton gebauten Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen.

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Auch für die sechs Bienenvölker von Akademiel entwarfen Sauerbruch Hutton modulare Häuser aus Holz.

Diese korrespondieren farblich miteinander, ebenso wie mit den blühenden Farben des "Theatergartens" von Walter Rossow und gehen mit der Weltklasse-Architektur der Akademie der Künste von Werner Düttmann eine kreative Verbindung ein.

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Die farbenfrohe Bienenstadt ist ein Kommentar auf die berühmte Siedlung der Nachkriegsmoderne, die 1957 als Internationale Bauausstellung von den berühmtesten Architekten der klassischen Moderne, wie z.B. Oscar Niemeyer, Walter Gropius, Alvar Aalto, Arne Jacobsen und vielen anderen gebaut wurde.

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Marian Engel
Bartningallee 4
10557 Berlin

+49 172 44 55 858
marianengel@mac.com


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